Wollen Sie sich beschweren ?

Wenn Sie der Auffassung sind, dass die erbrachten Dienstleistungen nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben, können Sie sich zunächst an die Agentur wenden, bei der Sie Ihren Vertrag abgeschlossen haben.

Sollte das Problem nicht gelöst werden, können Sie bei der Beschwerdestelle der ITAS-Versicherungsgruppe (ITAS VVaG, ITAS Leben AG und ASSICURATRICE VAL PIAVE S.p.A.) eine entsprechende Eingabe machen.

Die Beschwerdestelle des Konzerns steht zur Ihrer Verfügung, um Auskünfte und Erklärungen zu liefern.

Eventuelle Beschwerden bezüglich der Vertragsverhältnisse oder der Schadenfallabwicklung bedürfen der Schriftform und müssen gerichtet werden an:

ITAS VVaG
(oder ITAS Leben AG oder Assicuratrice Valpiave S.p.A.)
Beschwerdestelle
Piazza delle Donne Lavoratrici 2 - 38122 Trento
Fax 0461 891840 E-mail: reclami@gruppoitas.it

wobei folgende Informationen anzuführen sind:

  • Vorname, Nachname, Anschrift und Telefonnummer des Beschwerdeführers;
  • Policennummer und Name des Versicherungsnehmers;
  • Nummer und Datum des Schadenfalls, auf den Bezug genommen wird;
  • Angabe der Person/-en, mit deren Arbeit man nicht zufrieden war;
  • kurze Begründung der Beschwerde;
  • alle weiteren Angaben und Unterlagen, die für die Beschreibung der Umstände zweckdienlich sind.

WEITERE FORMEN DER BESCHWERDE

Sollten Sie

  • mit der erhaltenen Antwort nicht zufrieden sein
  • oder nicht innerhalb von 45 Tagen Antwort erhalten haben,

können Sie eine der nachstehenden weiterführenden Beschwerden in Betracht ziehen.

Beschwerde beim Institut für Versicherungsaufsicht IVASS

Der Beschwerdeführer kann sich an die Konsumentenschutzstelle des IVASS wenden, und zwar per Post (IVASS, Servizio Tutela del Consumatore, Via del Quirinale 21 - 00187 Roma) oder per Fax (06.42.133.745, 06.42.133.353). Dazu ist das hier nachfolgend herunterzuladende Formular zu verwenden und es muss eine Kopie der Beschwerde an die Versicherungsgesellschaft sowie der eventuellen Antwort beigelegt werden.

Weitere diesbezügliche Informationen sind auf der Website www.ivass.it unter dem Link "Come presentare un reclamo" zu finden.

Beschwerde bezüglich eines Rentenfonds

Die Beschwerden, die einen RENTENFONDS betreffen, müssen an die Aufsichtskommission für Rentenfonds (COVIP - Commisione di vigilanza sui fondi pensione, Via in Arcione 71 - 00187 Roma) gesendet werden, entweder mittels Fax an die Nummer 06.69506.306 oder mittels einer zertifizierten E-Mail-Adresse an: protocollo@pec.covip.it.

Beschwerde bezüglich eines Lebensversicherungsproduktes

Für Beschwerden im Hinblick auf die Transparenz von Lebensversicherungsprodukten wie Unit und Index Linked oder Kapitalbildungsprodukten muss die Beschwerde an die CONSOB (www.consob.it) via G. Martini, 3 - 00198 Roma gerichtet werden.

Grenzüberschreitende Streitigkeiten

Zur Beilegung von grenzüberschreitenden Streitigkeiten kann sich der in Italien ansässige Beschwerdeführer wie oben ausgeführt an das IVASS oder direkt an die zuständige ausländische Behörde wenden, indem ein FIN-NET-Verfahren über die Website: www.ec.europa.eu/fin-net eingeleitet wird.


Alternative Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten

 

Unbeschadet der Möglichkeit, sich wie oben beschrieben an die Aufsichtsbehörde IVASS zu wenden, können Sie auf die gesetzlich oder vertraglich vorgesehenen alternativen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten zurückgreifen.

 

Mediation zwecks Erzielung eines Vergleichs

Gemäß Ermächtigungsverordnung Nr. 28/2010 geht es hierbei um das Zutun einer unabhängigen Stelle (Mediationsstelle), welche sich dahingehend bemüht, dass die Parteien zu einer gütlichen Einigung zur Beilegung der Streitigkeit gelangen.

Die Einfachheit dieses Verfahrens gestattet es, die Dauer der Auseinandersetzung zu verringern, indem auf die direkte Kommunikation zwischen den Parteien gesetzt wird.

WANN IST DAS SCHLICHTUNGSVERFAHREN AUFZUNEHMEN?

Was den Schadenersatz infolge eines Schadensfalles oder sonstiger Streitigkeiten im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen betrifft, ist dieses Verfahren:

  • verpflichtend vorgeschrieben: in den ausdrücklich vorgesehenen Fällen und in dem Falle, dass die Parteien später gerichtlich vorgehen wollen (in diesem Fall ist das Zutun eines Rechtsanwaltes esforderlich);
  • freiwillig: wenn die Parteien eine bereits entstandene Streitigkeit auf gütlichem Wege beilegen wollen;
  • vertraglich: wenn es aufgrund von im Vertrag vorgesehenen Schiedsklauseln eingeleitet wird;
  • durch das Gericht veranlasst: wenn das Gericht, an welches sich die Parteien gewandt haben, diese auffordert, die Beilegung der Streitigkeit im Mediationswege zu versuchen.

 

WIE IST DAS VERFAHREN EINZULEITEN?

Um das Verfahren einzuleiten, muss ein eigener Antrag bei einer Mediationsstelle (Verzeichnis auf der Internetseite des Justizministeriums www.giustizia.it) in dem Ort gestellt werden, für welchen das Gericht gebietsmäßig zuständig ist. Zudem sind 40,00 EUR + MwSt. einzuzahlen.

Sämtliche das Mediationsverfahren betreffenden Akten, Unterlagen und Maßnahmen sind stempelsteuerfrei. Die Registersteuer für das Einigungsprotokoll ist nur für den Teil des Streitwertes geschuldet, der über 50.000 EUR liegt. Den Parteien wird zudem ein Steuerguthaben zuerkannt.

ERGEBNIS

Dieses Verfahreb dauert höchstens 3 Monate ab Hinterlegung des Antrags.

Wird:

  • keine Einigung erzielt, so kann im Falle der Pflichtmediation gerichtlich vorgegangen werden;
  • eine Einigung erzielt, ist das Einigungsprotokoll für die Parteien bindend und es gilt als vollstreckbarer Rechtstitel.


Verhandlung mit Rechtsbeistand zwecks gütlicher Beilegung der Streitigkeit

Gemäß Eilverordnung Nr. 132 vom 12. September 2014 kann dieses Verfahren über den Vertrauensanwalt eingeleitet werden, um die Streitigkeit anhand einer Vereinbarung zu beenden.

WANN IST AUF DIE VERHANDLUNG MIT RECHTSBEISTAND ZURÜCKZUGREIFEN?

Sofern es sich nicht um Streitigkeiten handelt, welche der Pflichtmediation unterliegen, ist dieses Verfahren im Hinblick auf den Schadenersatz infolge eines Schadensfalles oder bei Geltendmachung von Ersatzansprüchen im Zusammenhang mit der Kfz-Haftpflicht oder von aus welchem Rechtsgrund auch immer herrührenden Forderungen bis zu höchstens 50.000 EUR

  • verpflichtend vorgeschrieben: in dem Falle, dass die Parteien später gerichtlich vorgehen wollen;
  • freiwillig: wenn die Parteien eine Streitigkeit auf gütlichem Wege beilegen wollen;

WIE IST DAS VERFAHREN EINZULEITEN?

Die Parteien müssen sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

Das Verfahren wird dadurch eingeleitet, dass derjenige, der es anstrebt, die Gegenpartei auffordert, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, und die Gegenpartei sich verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen zu antworten.

Die geladene Partei kann:

  • die Aufforderung ablehnen oder sie nicht innerhalb von 30 Tagen annehmen: Die Partei, von welcher die Aufforderung zur Unterzeichnung ausgegangen ist, hat ab der Ablehnung beziehungsweise ab Verstreichen der Frist für die Annahme weitere 30 Tage Zeit, um gerichtlich vorzugehen;
  • der Aufforderung nachkommen: Die Parteien schließen über die jeweiligen Rechtsanwälte eine Vereinbarung über die Verhandlung mit Rechtsbeistand, d.h. eine Vereinbarung, mit welcher sie sich verpflichten, innerhalb einer festgelegten Frist (zwischen 1 und 3 Monaten) in gutem Glauben und fair zusammenzuarbeiten, um die Streitigkeit außergerichtlich beizulegen.

ERGEBNIS

Nach Verstreichen der in der Vereinbarung festgelegten Frist kann das Ergebnis der Verhandlung wie folgt ausfallen:

  • negativ: Die beauftragten Rechtsanwälte müssen eine Erklärung über die nicht erfolgte Einigung verfassen;
  • positiv: Es wir eine Vereinbarung aufgesetzt, die von den Parteien und den Rechtsanwälten unterzeichnet wird und als vollstreckbarer Rechtstitel gilt.


Die paritätische Schlichtung

Es handelt sich um ein einfaches, schnelles und vor allem kostenloses Verfahren zur Beilegung etwaiger Streitigkeiten in Bezug auf Schadenfälle im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung, ohne ein Gericht anrufen zu müssen.

Dieses Schlichtungsverfahren beruht auf einer Vereinbarung zwischen dem Versicherungsverband ANIA und einigen Verbraucherschutzverbänden.

Behandelt werden können in diesem Verfahren Streitfälle, bei denen sich die Schadenersatzforderung auf max.15.000 Euro beläuft.

WANN IST DAS SCHLICHTUNGSVERFAHREN AUFZUNEHMEN?

Nach Vorlage des Antrags auf Entschädigung kann der Geschädigte die Aufnahme des Schlichtungsverfahrens beantragen:

  • wenn er von der Versicherungsgesellschaft innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Fristen keine Antwort erhalten hat;
  • wenn er das Entschädigungsangebot der Versicherung nicht – bzw. nur als Anzahlung – angenommen hat;
  • wenn die Versicherung seinen Entschädigungsantrag abgelehnt hat.

Ferner kann das Verfahren nur unter der Voraussetzung aufgenommen werden, dass der Verbraucher:/span>

  • keine anderen Personen damit beauftragt hat, ihn der Versicherungsgesellschaft gegenüber zu vertreten;
  • nicht bereits ein Mediationsverfahren laufen hat;
  • den Entschädigungsantrag an den Versicherer gerichtet hat, der zur Schadenabwicklung verpflichtet ist, d.h. bei direkter Entschädigung an den Versicherer des Fahrzeugs, dessen Lenker nicht oder nur teilweise für den Unfall verantwortlich ist, und bei Entschädigung eines Mitfahrers an den Versicherer des Fahrzeugs, in dem er als Insasse mitfuhr.

WIE IST DAS VERFAHREN EINZULEITEN?

Der Geschädigte kann sich für die Aufnahme des Verfahrens an einen der Verbraucherschutzverbände wenden, die Mittragende der Initiative sind.

Dieser prüft die Voraussetzungen für die Zulassung zum Verfahren sowie die vorgelegte Dokumentation und teilt dem Geschädigten mit, inwieweit seine Ansprüche begründet sind. Nach Abschluss der Prüfungen und Feststellung der Begründetheit der Forderung kontaktiert der Verbraucherschutzverband die Versicherung und übermittelt ihr den Schlichtungsantrag. Eine paritätische Kommission bestehend aus einem Vertreter der Versicherungsgesellschaft und einem des Verbraucherschutzverbandes untersucht dann den Fall.

Das einschlägige Formular kann von den Websites der sich beteiligenden Verbraucherschutzverbände und des ANIA www.ania.it heruntergeladen werden.

ERGEBNIS

Das Schlichtungsverfahren dauert höchstens 30 Tage.

Bei positivem Ausgang endet das Verfahren mit einem von den Parteien unterzeichneten Schlichtungsprotokoll, das als Vergleich gilt.

Im Fall des negativen Ausgangs wird ein Protokoll üer die nicht zustande gekommene Einigung verfasst.


Schiedsverfahren

Es handelt sich um ein alteratives Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten (ohne Gerichtsverfahren), wobei einem Schiedsrichter oder einem Schiedsgericht ein entsprechender Auftrag erteilt wird.

Es gibt folgende Arten von Schiedsverfahren:

  • das förmliche Schiedsverfahren, das es gestattet, Streitigkeiten durch eine für die Parteien bindende Entscheidung beizulegen, welche die Rechtswirksamkeit eines Urteils erlangen kann; dieses Verfahren wird durch Titel VIII, Abs. I ZPO geregelt;
  • das nicht förmliche Verfahren, welches auf eine Entscheidung abzielt, welche vertragliche Wirkung zwischen den Parteien hat.

WANN IST DAS SCHIEDSVERFAHREN AUFZUNEHMEN?

Das Verfahren kann eingeleitet werden, wenn die Allgemeinen Versicherungsbedingungen diese Möglichkeit vorsehen, oder wenn die Parteien bei Auftreten des Rechtsstreits eine Schiedsvereinbarung treffen, mit welcher sie übereinkommen, die Entscheidung einem Schiedsgericht zu übertragen.

WIE IST DAS VERFAHREN EINZULEITEN?

Das Schiedsverfahren kann eingeleitet werden durch:

  • die betroffene Partei mit entsprechendem Antrag (Schiedsvereinbarung), welche den Streitgegenstand bestimmen muss;
  • den Richter im Laufe des Gerichtsverfahrens, wenn die vorgesehenen Voraussetzungen gegeben sind.

ERGEBNIS

Die Auswirkungen des Schiedsspruchs sind je nach Art des Schiedsverfahrens unterschiedlich:

  • Beim förmlichen Schiedsverfahren hat der Schiedsspruch, der innerhalb von 240 Tagen ab Annahme der Ernennung des Kollegiums ergehen muss, dieselben Rechtswirkungen wie ein gerichtliches Urteil;
  • beim nicht förmlichen Schiedsverfahren hat der Schiedsspruch hingegen vertragliche Wirkung.


SCHIEDSGERICHT FÜR STREITIGKEITEN AUS FINANZGESCHÄFTEN

Das Schiedsgericht für Streitigkeiten aus Finanzgeschäften ist ein alternatives Streitbeilegungssystem, das bei der Nationalen Wirtschafts- und Börsenaufsicht "Consob" eingerichtet und dann in Anspruch zu nehmen ist, wenn es zwischen einem Anleger und seinem Finanzintermediär zu Konflikten kommt.

Zu den "Intermediären" zählen auch Versicherungsunternehmen in Bezug auf deren Vertrieb von Versicherungsprodukten mit Investitionscharakter (Sparte III, d. h. Unit-Linked- und Index-Linked-Produkte sowie Sparte V, d. h. Kapitalisierungsprodukte).

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE ANRUFUNG DES SCHIEDSGERICHTS

An das Schiedsgericht wenden kann man sich, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • der Streit entsteht zwischen einem Retail-Kunden, also einem Anleger, der nicht über die Kompetenzen, Kenntnisse und Erfahrungen eines professionellen Anlegers verfügt, und einem Intermediär gemäß Definition in Art. 2 Abs. 1 lit. h) der mit Consob-Entschluss Nr. 19602/2016 verabschiedeten Bestimmungen
  • der Streitgegenstand betrifft die Verletzung durch den Intermediär der ihm normativ auferlegten Pflichten zur Sorgfalt, Korrektheit, Information und Transparenz, wenn er Investitionsdienstleistungen oder Dienstleistungen der kollektiven Vermögensverwaltung erbringt
  • der Streitwert beläuft sich auf max. € 500.000
  • zu denselben klagegegenständlichen Sachverhalten sind nicht bereits andere außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren anhängig
  • es wurde im Vorfeld Beschwerde erhoben, auf die der Intermediär innerhalb von 60 Tagen keine oder jedenfalls keine zufriedenstellende Antwort geliefert hat
  • die Klage ist vor dem Schiedsgericht binnen eines Jahres nach der Beschwerdeerhebung einzureichen

EINREICHUNG UND ABWICKLUNG DER KLAGE VOR DEM SCHIEDSGERICHT

  • Die Einreichung der Klage seitens des Anlegers erfolgt online über die Website des auf Italienisch abgekürzt bezeichneten ACF (www.acf.consob.it).
  • Nach Eingang der Klage prüft das ACF innerhalb von 7 Tagen, ob dieselbe vollständig und ordnungsgemäß ist. Sollte dem so sein, wird die Klageschrift dem Intermediär ohne Aufschub zugestellt. Andernfalls wird der Kläger seitens des Schiedsgerichts gebeten, erforderliche Erklärungen u./o. Ergänzungen zu seiner Klage beizubringen.
  • Der Intermediär hat 30 Tage Zeit (45, wenn er durch einen Branchenverband vertreten wird), um sein Vorbringen und die entsprechenden Unterlagen über das EDV-System des ACF einzureichen.
  • Der Anleger kann dazu dann binnen 15 Tagen Stellung nehmen, indem er seinerseits weitere Erwägungen und Unterlagen ins EDV-System des ACF stellt.
  • Auch der Intermediär hat nun das Recht auf Erwiderung; diese muss innerhalb von 15 Tagen erfolgen.
  • Danach ist die Anlage der Akte abgeschlossen, und die Streitigkeit wird dem Schiedsrichterkollegium zur Entscheidung vorgelegt, welche innerhalb von 90 Tagen zu treffen ist (die Frist kann bei besonders komplexen oder neuartigen Streitfällen durch Parteiantrag um maximal 90 Tage verlängert werden).

Sollte das Schiedsgericht die Haftung des Intermediärs feststellen, so zeigt es auf, wie dieser sich zu verhalten hat und auch die Fristen, die es hierfür zu beachten gilt.

Falls der Intermediär sich nicht an den Schiedsspruch hält, ist sein Ruf geschädigt und der Anleger hat die Möglichkeit, bei staatlichen Gerichten um Rechtsschutz anzusuchen.

Auch für den Fall, dass das Schiedsgericht der Klage des Anlegers nicht stattgibt, kann dieser jederzeit den Rechtsweg beschreiten.

Das Recht, sich an das Schiedsgericht zu wenden, kann schließlich nicht Gegenstand eines Verzichts seitens des Anlegers sein und ist immer ausübbar, selbst bei in den unterzeichneten Verträgen enthaltenen Klauseln, welche die Übertragung von Streitigkeiten an andere Institutionen der außergerichtlichen Streitbeilegung vorsehen.