WAS MUSS ICH TUN?

Hier finden Sie Hinweise, um in jeder Situation zurechtzukommen

SCHADENSABTEILUNG

ITAS verfügt über ein Netz aus kompetenten Schadenregulierungsstellen, die Ihre Schäden zügig, angemessen und freundlich abwickeln.

 

Finden Sie hier das für Sie zuständige Schadensbüro.

IM SCHADENSFALL

Sollte ein Ereignis eintreten, für welchen Sie versichert sind, dann setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrer Agentur oder Ihrem Broker in Verbindung: Sie werden dort die notwendige Unterstützung für die Schadenmeldung erhalten. Falls Sie Ihre Schadenmeldung nicht persönlich bei Ihrer Agentur abgeben können, dann übermitteln Sie die Schadensmeldung in Form eines einfachen Briefes, den Sie unterschreiben, innerhalb von drei Tagen ab dem Ereignis an die Agentur, an den Broker oder an die Generaldirektion der Versicherungsgesellschaft - Abteilung Schadensabwicklung.
Zwecks rascher und wirksamer Schadenabwicklung sollte die Meldung sofort erfolgen und genau und vollständig abgefasst sein.
Informationen erhalten Sie unter der gebührenfreien

SERVICENUMMER - Schadenservice

800484850

Montag - Freitag: 10 - 12 Uhr

oder unter sinistri@gruppoitas.it

 

Bei UNFALL ODER KRANKHEIT

Führen Sie in der Schadensmeldung Folgendes an:
den Ort, das Datum und die Uhrzeit des Ereignisses
die Umstände des Versicherungsfalles
Ihre Personalien und die Policen-Nr.
Legen Sie sämtliche verfügbaren ärztlichen Unterlagen (z.B. Befunde, Arztberichte, Honorarnoten und im Falle eines Krankenhausaufenthaltes die Krankenakte sowie Rechnungen und Quittungen) bei.
Und erinnern Sie sich daran, diese Dokumentation bis zum Abschluss des Unfall- oder Krankheitsfalles laufend zu aktualisieren.
Prüfen Sie zusammen mit Ihrer Agentur, ob die Police etwaige Selbstbehalte vorsieht und – falls ja – in welcher Höhe.
 
Haben Sie eine Sanitas- oder A-DOC-Police unterzeichnet?
Wenn Sie die Erstattung der Arztkosten über Vertragspartner mit direkter Zahlung durch IMA Assistance in Anspruch nehmen wollen, kontaktieren Sie die Versicherungsgesellschaft unter der Nummer 800.55.55.77 (+39 02 58 24 56 37 aus dem Ausland) oder senden Sie ein Fax an die Nummer 02 24 12 82 45, wobei Folgendes anzugeben ist:
Familienname und Vorname
Policen-Nr.
Grund für den Krankenhausaufenthalt oder den chirurgischen Eingriff unter Beifügung der entsprechenden ärztlichen Dokumentation
Telefonnummer, unter welcher Sie kontaktiert werden möchten
Nach Erhalt des Antrags nimmt IMA Assistence eine Einschätzung der Angemessenheit der Versicherung vor und sendet, je nachdem was in Ihrer Police vorgesehen ist, die Genehmigung der Zahlung gegebenenfalls direkt an den betreffenden Vertragspartner.

 

Haben Sie eine A-DOC-Police – Abschnitt Service unterzeichnet?

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten, rufen Sie die Hotline 800.55.55.77 (+39 02 58 24 56 37 aus dem Ausland) und geben Sie folgende Angaben durch:

  • die erforderliche Betreuung
  • Familienname und Vorname
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • Telefonnummer, unter welcher Sie kontaktiert werden möchten

 

Haben Sie eine Krankenhaustagegeld-Police – Besonderer Versicherungsschutz 50+ – Abschnitt Service unterzeichnet?

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten, rufen Sie die Hotline 800.66.88.66 ( +39 0461 89 64 51 aus dem Ausland) an und geben Sie folgende Angaben durch:

  • die erforderliche Betreuung
  • Familienname und Vorname
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • Telefonnummer, unter welcher Sie kontaktiert werden möchten

 

Haben Sie eine Individual-Unfallpolice – Abschnitt Service unterzeichnet?

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten, rufen Sie die Hotline 800.66.88.66 ( +39 0461 89 64 51 aus dem Ausland) an und geben Sie folgende Angaben durch:

  • die erforderliche Betreung 
  • Familienname und Vorname
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • Telefonnummer, unter welcher Sie kontaktiert werden möchten

 

 

Bei SCHÄDEN AN VERSICHERTEN SACHEN

Führen Sie in der Schadensmeldung Folgendes an:

  • eine klare Schilderung des Sachverhalts
  • die genaue Beschreibung der beschädigten Sachen und der entstandenen Schäden
  • den Umfang der Schäden, sofern möglich
  • Ihre Personalien und die Policen-Nr. Es ist wichtig, die durch das Schadenereignis beschädigten Sachen bis zur Feststellung des Schadens seitens der Versicherungsgesellschaft oder des beauftragten Sachverständigen aufzubewahren

Wenn die versicherten Gegenstände durch das vorsätzliche Handeln eines Dritten (z.B. Diebstahl, Vandalismus, Brandstiftung) zu Schaden gekommen sind, dürfen Sie nicht vergessen, den Vorfall auch bei den zuständigen Behörden (Polizei, Carabinieri) zur Anzeige zu bringen! Prüfen Sie zusammen mit Ihrer Agentur oder Ihrem Broker, ob die Police etwaige Selbstbehalte vorsieht und – falls ja – in welcher Höhe.

Haben Sie eine ABITA-Police – Abschnitt Service unterzeichnet?

 

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten, rufen Sie die Hotline 800.55.58.50 ( +39 0461 89 64 54 aus dem Ausland) an oder übermitteln Sie ein Fax an die Nummer 02 24 12 82 45 und geben Sie folgende Angaben durch:

  • die erforderliche Betreuung
  • Familienname und Vorname
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • Telefonnummer, unter welcher Sie kontaktiert werden möchten

Bei PERSONENSCHÄDEN AN DRITTEN

Führen Sie in der Schadensmeldung Folgendes an:

  • eine klare Schilderung des Vorfalls
  • den Ort
  • die genaue Beschreibung der beschädigten Sachen und der entstandenen Schäden
  • den Umfang der Schäden, sofern möglich
  • die Personalien und die Kontaktdaten der Personen, die einen Schaden erlitten haben
  • Ihre Personalien und die Policen-Nr.
Die Gegenwart etwaiger Zeugen Etwaige Schadenersatzforderungen seitens der geschädigten Person müüsen der Meldung beigelegt und – falls später eingegangen – unverzüglich der Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden. Prüfen Sie zusammen mit Ihrer Agentur oder Ihrem Broker, ob die Police etwaige Selbstbehalte vorsieht und – falls ja – in welcher Höhe.

FÜR VERSICHERUNGSVERTRÄGE, DIE BEI DER BANK ABGESCHLOSSEN WURDEN

  Sollte ein Ereignis eintreten, für welchen Sie versichert sind, dann setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrer Agentur in Verbindung!

Sie werden dort die notwendige Unterstützung erhalten, um den Schadensfall zu bewältigen und eine genaue, vollständige und rasche Schadenmeldung vorzunehmen.

IM FALLE EINES VERKEHRSUNFALLS

Bei einem Verkehrsunfall ist es nach den ersten Notfallmaßnahmen für etwaige Verletzte ganz wichtig, den Hergang des Schadenfalls zu klären und den Unfallbericht(Constatazione Amichevole di Incidente) auszufüllen.
Sollten Sie keine derartigen Formulare haben, fordern Sie sie bei Ihrer Agentur oder bei Ihrem Broker an.
Wenn Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, erinnern Sie sich daran, den Schadenfall innerhalb von drei Tagen bei Ihrer Agentur oder bei Ihrem Broker zu melden, und zwar unabhängig von jeder Haftungsfrage.

Haben Sie eine Assistitas-Police unterzeichnet?

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten und den Versicherungsschutz Assistitas Autovetture unterzeichnet haben, rufen Sie die Hotline 800.66.88.66 ( +39-0461.896451 aus dem Ausland) an und geben Sie folgende Angaben durch:

  • Name und Familienname
  • die erforderliche Betreuung
  • Ihren Versicherungsschutz (Assistitas oder Assistitas & Go)
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • die Telefonnummer, unter der die Organisation Sie erreichen kann

Wenn Sie den Schadenservice in Anspruch nehmen möchten und den Versicherungsschutz Assistitas Autocarro unterzeichnet haben, rufen Sie die Hotline 800.55.55.25 ( +39-0461.896452 aus dem Ausland) an und geben Sie folgende Angaben durch:

  • Name und Familienname
  • die erforderliche Betreuung
  • Kennzeichen des Fahrzeuges und Fahrzeugmodell
  • Policen-Nr.
  • den Ort, an welchem Sie sich befinden
  • die Telefonnummer, unter der die Organisation Sie erreichen kann

Anleitung zum Ausfüllen des Unfallberichts

In den Bericht aufgenommen werden müssen sämtliche Daten der Personen und Fahrzeuge, die in den Verkehrsunfall verwickelt sind, sowie die Beschreibung des Ereignisses. Insbesondere:

  • Ort, Datum und Uhrzeit des Unfalls
  • Kennzeichen der involvierten Fahrzeuge
  • Name und Familienname des Halters des versicherten Fahrzeuges sowie Fahrzeugführers
  • Führerscheinnummer und Ablaufdatum
  • Bezeichnung der Versicherungsgesellschaften, bei welchen die Fahrzeuge versichert sind
  • Umstände und Hergang des Unfalls (möglichst durch Ankreuzen der bereits zur Beschreibung vorformulierten Optionen u./o. durch einfache Skizzierung)
  • Von den Fahrzeugen davongetragene Schäden
  • die Gegenwart etwaiger Verletzter
  • die Personalien etwaiger Zeugen
  • Etwaiges Einschreiten der Behörden Wenn das in all seinen Teilen ausgefüllte Formular von allen Lenkern der betroffenen Fahrzeuge unterschrieben wird, lässt sich der Schadenfall schneller abwickeln.
Erinnern Sie sich daran, zwei Ausfertigungen zu behalten, eine für Sie und eine für uns. Und fügen Sie nichts mehr hinzu, nachdem die Ausfertigungen voneinander getrennt wurden: Die zusätzlichen Angaben hätten keine Gültigkeit. Schießen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, einige Fotos von den in den Unfall verwickelten Fahrzeugen (mit sichtbarem amtlichem Kennzeichen) sowie des Unfallortes.

Wie Sie den Schadenersatz erlangen

Wenden Sie sich an Ihre ITAS-Agentur, um jede erforderliche Hilfe zu erhalten, auch bei der Abfassung des Antrags auf Entschädigung!
 
Sie können das Verfahren der DIREKTEN ENTSCHÄDIGUNG(Art. 149 des Versicherungsgesetzes – Artikel lesen) wählen und den entsprechenden Antrag direkt an ITAS richten, wenn:
 
• in den Unfall nur zwei identifizierte (d.h. mit Kennzeichen versehene) Kraftfahrzeuge involviert sind, die in Italien, im Vatikanstaat oder in der Republik San Marino zugelassen und ordnungsgemäß in Italien versichert sind;
• Sie für den Unfall nicht oder nur zum Teil verantwortlich sind;
• die Fahrzeuglenker nur geringe Personenschäden davongetragen haben.
 
In diesen Fällen wird der Ersatz der von Ihnen erlittenen Schäden direkt von Itas abgewickelt.
 
Wenn mehr als zwei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt sind, wenn es zu keinem Zusammenstoß zwischen Fahrzeugen kommt sowie in all den Fällen, in denen es nicht möglich ist, das Verfahren der direkten Entschädigung in Anspruch zu nehmen, muss die ORDENTLICHE ENTSCHÄDIGUNG(Art. 148 Versicherungsgesetz – Artikel lesen) gewählt und der entsprechende Antrag an den Versicherer des Unfallverursachers übermittelt werden.
 
In diesem Fall muss die etwaige Schadenersatzforderung mittels Fax, zertifizierter elektronischer Post oder Einschreiben an die Versicherungsgesellschaft gerichtet werden, bei welcher das Fahrzeug versichert ist, das den Unfall verursacht hat.
 
Wenden Sie sich trotzdem an Ihre Agentur, um die Meldung vorzunehmen und jede erforderliche Betreuungsleistung zu erhalten.
 
Sollte der Antrag auf Entschädigung unvollständig sein, so ist die Versicherung verpflichtet, die erforderlichen Ergänzungen innerhalb von 30 Tagen anzufordern.
 
Ist der Antrag auf Entschädigung vollständig, legt die Versicherung für die entstandenen Sachschädenein Angebot zur Entschädigung oder eine begründete Ablehnung des Antrags vor und zwar:
 
• binnen 60 Tagen ab Erhalt des Antrags auf Entschädigung, wenn der Unfallbericht  nicht von allen Fahrzeuglenkern unterschrieben wurde;
• binnen 30 Tagen, wenn der Unfallbericht  von allen Fahrzeuglenkern unterschrieben wurde.
 
Bei Personenschädenund im Todesfall muss die Versicherung binnen 90 Tagen ab Erhalt des vollständigen Antrags auf Entschädigung eine Antwort geben. Der Geschädigte muss sich diesbezüglich den ärztlichen Untersuchungen unterziehen, die für die Bewertung des Schadens seitens der Versicherung des Unfallverursachers erforderlich sind.
 
Sollten Sie Mitfahrerin einem Unfallfahrzeug gewesen sein, müssen Sie Ihre etwaige Schadenersatzforderung an die Versicherungsgesellschaft richten, bei der das Fahrzeug versichert ist.
 
Für die Reparatur des Fahrzeugs wenden Sie sich an eine der Partnerwerkstätten.
 
Prüfen Sie, ob die Vereinbarung auch für die von Ihnen abgeschlossene Versicherung (Dimensione Auto oder Driver Plan) gilt.
 
Vergessen Sie nicht, bei der Kfz-Werkstätte den Namen und die Policennummer anzugeben; bringen Sie diese wenn möglich mit.

Falls im Ausland zugelassene Fahrzeuge verwickelt sind

Wenn das Fahrzeug, das den Unfall in Italien verursacht hat, im Ausland zugelassen und versichert ist, können Sie den Antrag auf Entschädigung per Einschreiben an das UCI, das Zentralbüro für Kfz-Versicherungen, schicken. Das UCI teilt Ihnen dann den Namen der italienischen Versicherungsgesellschaft mit, die damit beauftragt wurde, den Schadenfall für Rechnung des ausländischen Versicherers des Unfallverursachers zu regulieren. Wenn sich der Unfall im Ausland ereignet hat und Sie nicht oder nur teilweise verantwortlich sind, können Sie den Schadenersatz beim italienischen Vertreter des ausländischen Versicherers des Unfallverursachers beantragen (für weitere Informationen wenden Sie sich an die CONSAP - Concessionaria Servizi Assicurativi Pubblici).

DIE PARITÄTISCHE SCHLICHTUNG

Es handelt sich um ein einfaches, schnelles und vor allem kostenloses Verfahren zur Beilegung etwaiger Streitigkeiten in Bezug auf Schadenfälle im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung, ohne ein Gericht anrufen zu müssen.
Dieses Schlichtungsverfahren beruht auf einer Vereinbarung zwischen dem Versicherungsverband ANIA und einigen Verbraucherschutzverbänden.
Behandelt werden können in diesem Verfahren Streitfälle, bei denen sich die Schadenersatzforderung auf max.15.000 Euro beläuft.

Wann ist das Schlichtungsverfahren aufzunehmen?

Nach Vorlage des Antrags auf Entschädigung kann der Geschädigte die Aufnahme des Schlichtungsverfahrens beantragen:
 
•wenn er von der Versicherungsgesellschaft innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Fristen keine Antwort erhalten hat; 
•wenn er das Entschädigungsangebot der Versicherung nicht – bzw. nur als Anzahlung – angenommen hat;
•wenn die Versicherung seinen Entschädigungsantrag abgelehnt hat.
 
Ferner kann das Verfahren nur unter der Voraussetzung aufgenommen werden, dass der Versicherte:
 
•keine anderen Personen damit beauftragt hat, ihn zu vertreten;
•nicht bereits ein Mediationsverfahren laufen hat;
•den Antrag auf Ersatz der Sachschäden und der Schäden am Fahrzeugführer dem Versicherer des eigenen Fahrzeugs übermittelt hat
•in dem Falle, dass es sich um einen Mitfahrer handelt, den Antrag auf Ersatz dem Versicherer des Fahrzeugs, in welchem er mitgefahren ist übermittelt hat (bei Versicherungsfällen, für welche die direkte Entschädigung vorgesehen ist)

Wie ist das Schlichtungsverfahren einzuleiten?

Der Geschädigte kann sich für die Aufnahme des Verfahrens an einen der Verbraucherschutzverbände wenden, die Mittragende der Initiative sind; zu diesem Zweck ist es möglich, direkt die Webseite zu besuchen: www.conciliazioneaniaconsumatori.it. Dieser prüft die vorgelegte Dokumentation. Nach Abschluss der Prüfungen und Feststellung der Begründetheit der Forderung kontaktiert der Verbraucherschutzverband die Versicherung und übermittelt ihr den Schlichtungsantrag. Eine paritätische Kommission bestehend aus einem Vertreter der Versicherungsgesellschaft und einem des Verbraucherschutzverbandes untersucht dann den Fall.
Das auszufüllende Formular kann von den Websites der sich beteiligenden Verbraucherschutzverbände und des ANIA www.ania.it heruntergeladen werden.

Ergebnis

Das Schlichtungsverfahren dauert höchstens 30 Tage.
Bei positivem Ausgang endet das Verfahren mit einem von den Parteien unterzeichneten Schlichtungsprotokoll, das als Vergleich gilt.
Im Fall des negativen Ausgangs wird ein Protokoll der nicht zustande gekommenen Einigung verfasst.

Schadensfälle im Rahmen der Rechtsschutzversicherung

Wenn Ihre Polizze eine Rechtsschutzdeckung vorsieht, die Sie in Anspruch nehmen möchten, kontaktieren Sie sofort Ihre Agentur oder Ihren Broker: Diese unterstützen Sie gegebenenfalls bei der Vorlage der ordnungsgemäßen Schadenmeldung.
Vergessen Sie nicht, die gesamte Dokumentation zu dem Sie betreffenden Streitfall mitzubringen. 
 

 


Unsere Rechtsschutzversicherung-Schadenabwicklung:

Viale Milano 110/A
37138 VERONA
Tel. Tel. 0461 345029
e-mail: sinistritutelalegale@gruppoitas.it

Öffnungszeiten: von Montag bis Donnerstag: 9.00-12.00

 

TOD DES VERSICHERTEN: AUSZAHLUNG DER LEBENSVERSICHERUNG

WIE MAN DIE AUSZAHLUNG DES KAPITALS ERWIRKT1

  1. Wie man die Auszahlung erwirkt
  2. Vorzulegende Formulare
  3. In besonderen Fällen zusätzlich vorzulegende Formulare
  4. Für die Auszahlung vorgesehene Zeiten und Vorgangsweise

1Gemäß Selbstregulierungskodex hinsichtlich der Auszahlung der Leistungen für den Todesfall bei Lebensversicherungsverträgen ("Codice di liquidazione delle prestazioni caso morte nei contratti di assicurazione sulla vita").sup>

1. WIE MAN DIE AUSZAHLUNG ERWIRKT

Der Begünstigte kann die Auszahlung des versicherten Kapitals beantragen, indem er seiner Agentur oder direkt der Direktion die von den Vertragsbedingungen vorgesehenen Unterlagen vorlegt, und zwar insbesondere jene, die erforderlich sind, um:

 

·         das tatsächliche Vorliegen der Zahlungsverpflichtung zu überprüfen;

·         die Begünstigten genau zu ermitteln.

Achtung: Die Auszahlung kann umso schneller erfolgen, je rascher alle erforderlichen Unterlagen abgegeben werden. Bei unvollständigen Auszahlungsanträgen müssen die Unterlagen ergänzt werden, wodurch sich die Auszahlung verzögert.

2. VORZULEGENDE FORMULARE

·         Von den Begünstigten unterschriebener Antrag auf Auszahlung wegen Tod des versicherten Mitgliedes, welchem folgende Unterlagen beizulegen sind

o    Kopie eines gültigen Personalausweises des Mitgliedes

o    IBAN eines jeden Begünstigten.

 

Eine nicht bindende Vorlage des Formulars finden Sie unter den Anlagen am Ende der Seite oder bei den Vermittlern;

 

·         Todesurkunde des Versicherten, ausgestellt vom Standesbeamten der Wohnsitzgemeinde beziehungsweise der Gemeinde, in welcher der Tod eingetreten ist, aus welcher das Geburtsdatum und der Geburtsort sowie das Todesdatum hervorgehen;

·         Datenschutz-Formblatt für die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten, welches am Ende der Seite veröffentlicht ist beziehungsweise bei den Vermittlern aufliegt;

·        Vorlage zur angemessenen Kundenprüfung, welche laut Gesetz2 vorgeschrieben ist, um die Identität der Begünstigten festzustellen: Sie steht nur bei den Vermittlern zur Verfügung, welche sie für jeden Begünstigten ausfüllen und mit Stempel und Unterschrift versehen. Eine Selbstbescheinigung ist nicht möglich.

·         Unterlagen zur Ermittlung der Begünstigten der Police:

a) Sind in der Police die Begünstigten allgemein angegeben (beispielsweise „die rechtmäßigen und/oder die testamentarischen Erben"), so muss die Versicherungsgesellschaft diese genau ermitteln.

Es ist daher eine Ersatzerklärung des Notorietätsaktes mit von einem öffentlichen Beamten beglaubigter Unterschrift erforderlich, mit welcher der Begünstigte aufgrund seines Kenntnisstandes:p>

-       erklärt, ob der Versicherte ein Testament verfasst hat

-       die rechtmäßigen und/oder testamentarischen Erben sowie die jeweiligen Personalien angibt und Informationen bezüglich ihrer Rechtsfähigkeit liefert;

 

b) Falls in der Police die Begünstigten namentlich angeführt sind, reicht für die Versicherungsgesellschaft eine Ersatzerklärung des Notorietätsaktes mit von einem öffentlichen Beamten beglaubigter Unterschrift aus, mit welcher der Begünstigte nach seinem Kenntnisstand erklärt, ob der Versicherte ein Testament hinterlassen hat oder nicht;

·         sofern vorhanden, beglaubigte Kopie des Testaments

 

ITAS Leben behält sich vor, das Original der Police anzufordern, falls der Begünstigte andere Vertragsbedingungen geltend machen sollte als jene, die aus den Unterlagen der Versicherungsgesellschaft hervorgehen, oder falls Zweifel über die Echtheit der Police oder sonstiger Vertragsunterlagen, auf welche sich der Begünstigte berufen sollte, bestehen sollten.

 

2Ermächtigungsverordnung 231/2007

3. NUR IN BESONDEREN FÄLLEN VORZULEGENDE FORMULARE

a.    "Todesfallpolicen" und "gemischte Policen" (Lebensversicherungen auf den Todes- und den Erlebensfall).

 

Für diese Policen:

·         muss der Versicherungsgesellschaft ein ärztlicher Bericht über die Ursachen und die Umstände des Todes des Versicherten vorgelegt werden, welcher auch eine biografische Anamnese (also die Krankengeschichte der Person) betreffend die 5 Jahre vor dem Abschluss der Police umfasst; ein Formular, welches vom behandelnden Arzt verwendet werden kann, ist unter den Anlagen am Ende der Seite zu finden und steht auch bei den Vermittlern bereit.

·        behält sich die Versicherungsgesellschaft vor, aufgrund besonderer Erfordernisse im Zusammenhang mit der Untersuchung und der Auszahlung weitere gesundheitsbezogene Unterlagen anzufordern (beispielsweise: Bericht über die Leichenschau, Krankenblätter, Unteruchungsbefunde, Autopsiebericht falls vorgenommen, Bericht der am Todesort eingetroffenen zuständigen Behörde sowie Ergebnis etwaiger von der Gerichtsbehörde angeordneter Erhebungen).

 

Der Begünstigte kann die Unterlagen selbst besorgen und vorlegen oder aber – falls dies für ihn zu umständlich ist – die Versicherungsgesellschaft mit der Einholung derselben beauftragen, wobei die Datenschutzbestimmungen zu beachten sind. Am Ende der Seite kann eine Vorlage einer Vollmacht heruntergeladen werden. Dieselbe steht auch bei den Vermittlern zur Verfügung.

Die Versicherungsgesellschaft übernimmt keine Haftung hinsichtlich der Einholung der Unterlagen, verzichtet jedoch nicht auf dieselben: Sollte die Versicherungsgesellschaft nicht imstande sein, die erforderlichen Informationen und Unterlagen zu besorgen, muss der Begünstigte dafür sorgen, diese selbst zu erhalten.

 

b.    Beim Begünstigten handelt es sich um eine natürliche Person

 

In diesem Fall:

·         muss der Antrag auf Auszahlung vom gesetzlichen Vertreter des Begünstigten unterzeichnet werden

·         muss der Versicherungsgesellschaft eine Urkunde vorgelegt werden, mit welcher die Zeichnungsbefugnisse des gesetzlichen Vertreters/Handlungsbevollmächtigten des Begünstigten sowie die Angaben zum Begünstigten bescheinigt werden (z.B. aktueller Handelskammerauszug, Satzung oder Protokoll des Verwaltungsorgans).

 

c.      Beim Begünstigten handelt es sich um einen Minderjährigen oder um eine handlungsunfähige Person oder um eine Person, welcher ein Sachwalter zur Seite gestellt wurde

 

In diesen Fällen muss der Versicherungsgesellschaft eine Urkunde (im Original oder als beglaubigte Kopie) vorgelegt werden, mit welcher das Vormundschaftsgericht den gesetzlichen Vertreter des Minderjährigen beziehungsweise der handlungsunfähigen Person oder der Person, welcher der Sachwalter zur Seite gestellt wurde, ermächtigt, den Betrag entgegenzunehmen. Die Ermächtigung hat Folgendes zu enthalten:

·         einen ausdrücklichen Verweis auf den Lebensversicherungsvertrag, auf welchen sich die Auszahlung bezieht

·         die Befreiung der Versicherungsgesellschaft von jeglicher Haftung hinsichtlich der Zahlung und der etwaigen Wiederverwendung der Beträge.

 

d.      Es besteht eine Vinkulierung

 

Die Vinkulierung ist eine Vertragsklausel, anhand welcher der Versicherungsnehmer eine dritte (natürliche oder juristische) Person benennt, welche unter bestimmten Bedingungen vor den namhaft gemachten Begünstigten tritt und ganz oder teilweise Anspruch auf die Versicherungsleistung hat.

Falls eine Vinkulierung vorliegt, müssen der Versicherungsgesellschaft die Urkunden vorgelegt werden, mit welchen die Ermächtigung seitens des Vinkulierungsbegünstigten in seiner Rolle als Anspruchsberechtigter bescheinigt werden und aus welcher auch die Modalitäten für die Auszahlung sowie der Begünstigte hervorgehen müssen.

 

e.      Es besteht eine Verpfändung

 

Der Versicherungsnehmer muss laut Gesetz den aufgrund der Police versicherten Vertrag Dritten als Pfand überlassen.

Da es sich um eine Realsicherheit handelt, ist die Verpfändung erst mit der Übergabe der Police an den benannten Dritten, nämlich an den Pfandgläubiger wirksam.

In diesem Fall steht das Recht, die Auszahlung des Kapitals bei Ableben des Versicherten dem Pfandgläubiger zu, welcher daher selbst die erforderlichen Unterlagen besorgen muss.

4. FÜR DIE AUSZAHLUNG VORGESEHENE ZEITEN UND VORGANGSWEISE

Die Gesellschaft nimmt die Auszahlung innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt der vollständigen Unterlagen vor.

Falls die Unterlagen nicht vollständig sind, setzt sich die Versicherungsgesellschaft mit den Begünstigten in Verbindung, um die fehlenden Unterlagen einzuholen. Die 30-tägige Frist beginnt ab Eingang der vollständigen Unterlagen.

ITAS Leben verpflichtet sich, die Zahlungen so rasch wie möglich vorzunehmen. Bei Verspätung, welche der Versicherungsgesellschaft anzulasten ist, stehen ab dem 30. Tag Zinsen auf das Kapital zu.

Sofern in der Police nicht anders angeführt, wird das Kapital unter den anspruchsberechtigten Begünstigten in gleiche Teile aufgeteilt.